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  • Carrie

Tagesroutine planen

Wir hatten den ersten run halbwegs gut über die Runden gebracht und waren erleichtert, dass wir vorerst nicht mehr in irgendwelche Kliniken oder zu Untersuchungen gehen mussten. Natürlich einmal jährlich zu sämtlichen Kontrollterminen, aber sonst - nada. Und wisst ihr was? Ich bin unglaublich stolz auf unsere kleine Familie. Wir waren stark und für einander da, haben uns immer unterstützt, Kraft gegeben und aufgebaut, Tränen vergossen, getrocknet und durchgestanden. Gefragt hatte uns keiner, ob wir wollen oder nicht - Kopf hoch und gerade aus durch. Toi toi toi, dass es nun Bergauf geht - langsam aber stetig.

Es fühlte sich gut an. Irgendwie frei, wenn man es so bezeichnen möchte. Die Last im Hintergrund natürlich ausgeblendet. Wir strukturierten unsere Woche mit den Therapieplänen und ließen noch so viel Luft, dass es nicht in Stress ausartete. Unser Therapieplan ist so, dass wir alles einmal die Woche durchturnen. Mittlerweile gehen wir auch noch zur logopädischen Reittherapie. Hier erzähle ich euch bald mehr.


Wir haben auch unsere freien Nachmittage, die wir sehr genießen. Auf dem Spielplatz, Besuch bei Oma und Opa oder Uroma und Uropa, bei Freunden oder gerne auch Zuhause - da ist es ja eh am Schönsten.

Ja, unser Plan hört sich viel an. Es fühlt sich aber tatsächlich nicht nach viel an. Es macht ihr Spaß und natürlich ist es auch schon vorgekommen, dass sie überhaupt keine Lust hatte. Das zeigte sie dann auch deutlich und wir haben es gelassen. Wir haben ja auch mal alle nicht immer Lust. Solange sie mit macht, es ihr hilft und sie gerne zu den Stunden geht, machen wir alles gemeinsam und ziehen an einem Strang.

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